Hi Trucker !
Um eins vorweg zu nehmen, unser Hauptaugenmerk liegt auf Dodge Trucks der Baujahre 1970-1993. Das soll nicht heißen das neuere Fahrzeuge nicht willkommen sind. Und nein, wir sind auch keine verschworene Gemeinschaft von Mopar Jüngern die keine andere Marken neben ihrer zulassen. Auch Ford oder sogar Schäbbis sind willkommen. Nur sollte jeder verstehen dass es da den einen oder anderen Seitenhieb geben kann.
Kurz zu meiner Person:
Ich bin als BJ 76 in meiner Jugend mit Fehrnsehserien wie Simon & Simon, Ein Colt wie alle Fälle, Ein Trio mit vier Fäusten und natürlich dem A-Team aufgewachsen. Besonders die Dampframme (79er Powerwagon) und natürlich der K10 von Lee Majors hatten es mit angetan. Im Frühjahr 2000 ergab es sich das in meiner Nähe ein 1976er Dodge W200 verkauft werden sollte. Leider in einem sehr desolaten Zustand. Aber die Anfänge des Internets waren jetzt schon ins Sauerland geschwappt und so ergab es sich das ich nach verstärkter Suche im Netz einen schwarzen 76 W200 fand. Problem: Das Fahrzeug stand im tiefsten Osten, genauer Frankenberg. Egal, Geld und Kollegen herbei und ab in den Osten. Dort angekommen wurde ich zu einer Halle gebracht und als das Tor sich öffnete stand ich direkt (50cm) vor „meinem" neuen Auto. Gekauft habe ich das Fahrzeug wohl schon da, aber trotzdem, erstmal ne Probefahrt durch die Stadt. Blauäugig wié ich damals war hätte der Dodge da auseinander fallen können, ich hätte ihn trotzdem gekauft. Das tat ich auch und für 5000,- DM war er mein! Ein 1976er Dodge W200 mit Fahrwerk und 36er Hummer Bereifung in Schwarz. Dann der Rückweg: Auf der Autobahn bei Tempo 100 ein Verbrauch von 35l!!!! Also lieber übers Land fahren! Juhu „nur" noch 25-28l! Der Grund? Das Getriebe schaltet nicht in den 3. Gang! Nach 150 oder mehr Litern war ich zu Hause. Verbrauch??? Egal! Ich habe ein Kennzeichen!!!! Zu meinem Glück traf ich nach wenigen Tagen jemanden der sich wohl mit Amis auskannte und mich auf den Dodge ansprach. Schnell kam man ins Gespräch und noch schneller war man sich sympathisch. Andreas, so wohnte sogar in meinem Geburtsort, man kannte sich vom sehen, aber der er einen 1979er Camaro hatte wusste ich nicht, Nur durch seine Hilfe wurden all die Probleme die sich noch durch den Dodge ergeben werden gelöst. Vom dreimaligen Getriebewechsel über die Elektrik, Einspritzsysteme ausgefallen Lenkungen und, und, und. Ich glaube all das hätte ich ohne seine Hilfe nie geschafft.
Learning by doing? Ich denke für mich trifft das wohl zu. Kaum ein Fehler den ich nicht schon selber erleben durfte. Katstrophen? Zu viele um sie alle aufzulisten. Freunde? Echte Freunde hab ich über mein Hobby gefunden.
End of Part 1
